| Diagnose und Behandlung zerebraler Sehstörungen

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von Erich Kasten
Sehstörungen sind eine häufige Folge himorganischer Schädigungen, da sich das visuelle System durch die gesamte Länge des Gehirns ausdehnt und daher bei einer Vielzahl von Läsionen mitbetroffen sein kann. Das Buch gibt einen kurzen Überblick über herkömmliche Diagnoseverfahren und schildert ausführlich neu entwickelte Methoden der hochauflösenden Perimetrie, sowie der Form- und Farbkampimetrie am Computermonitor. Außerdem wird das Modell eines vom Therapeuten kontrollierten, computergestützten ,,Heim-Trainings" bei Gesichtsfelddefekten geschildert, das bei massiver Erhöhung der Trainingsstunden vergleichsweise minimale Kosten verursacht. Im Fokus der Arbeit steht zwar die praktischklinische Aufgabenstellung der Diagnose und Behandlung solcher Defizite, es wird jedoch auch grundsätzlichen neuroophthalmologisehen Fragen nachgegangen, z.B. hinsichtlich Stabilität von zerebral-bedingten Gesichtsfeldeinschränkungen, Spontanremission, residualem Sehvermögen im Übergangsbereich und plastischer Anpassung des visuellen Systems nach einer Schädigung. Am Ende des Bu¬ches wird ein Modell vorgestellt, das erklären soll, warum eine Verbesserung des Sehvermögens bei Patienten mit einer Schädigung des visuellen Systems überhaupt möglich sein kann.
Shaker-Verlag, ISBN 3-8265-6410-3. Buchhandel: 46,- €uro, Direktbestellung beim Autor: 21,- €uro (nur solange Vorrat reicht!)
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